Design Thinking - Kundennahe Problemlösungen durch konsequente Innovation

Design Thinking

Design Thinking ist ein Konzept zur Erschaffung kreativer Lösungen. Der Ansatz basiert auf der Grundannahme, dass in interdisziplinären Teams unter bestimmten Bedingungen herausragende Problemlösungen gelingen. Eine heterogene Besetzung und eine systematische Herangehensweise sind wichtige Erfolgsfaktoren. Zielführend ist aber vor allem die Kompetenz der Teammitglieder, festgelegte Denkmuster zu überwinden und sich für Innovation zu öffnen. Damit ist Design Thinking viel mehr als nur ein Prozess - es ist ein Mindset.

Der Blick durch die User-Brille: Das Kundenbedürfnis rückt an die allererste Stelle

Immer schneller verlaufende Produktlebenszyklen verlangen nach effizienten und innovativen Lösungen. Die Innovation besteht unter anderem darin, dass das Nutzerinteresse uneingeschränkt in den Fokus gerückt wird. Kundenbedürfnisse exakt zu verstehen und optimal auf sie einzugehen, diese Fähigkeit ist im Zeitalter der Digitalisierung für den Erfolg von Unternehmen unverzichtbar. Es geht darum, die Wünsche von Zielgruppen genauestens zu erkennen, sie auf ideale Weise zu befriedigen und gleichzeitig das Risiko von Fehlinvestitionen zu minimieren - dabei steht der Mensch immer im Mittelpunkt.

Unterschiedliche Sichtweisen im Team öffnen die Tür für Neues

Im Design Thinking Prozess arbeiten Teams in interdisziplinärer Kooperation. Die unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Meinungen der Mitglieder tragen entscheidend zur Zielerreichung bei. Die Kreativität der Teams wird durch das Aufbrechen gewohnter Herangehensweisen und bewährter Denkmuster stimuliert. Das gelingt, wenn ein Umdenken der Sichtweise stattfindet und wenn die Herangehensweise kreatives Denken konsequent fördert. Menschen aus verschiedenen Abteilungen, Hierarchieebenen, Disziplinen und Kulturen tauschen sich aus. Völlig neue Perspektiven eröffnen sich. Die methodischen Kompetenzen und das Fachwissen verschiedener Abteilungen lassen sich erfolgreich nutzen. Jedes Teammitglied steuert seine eigenen Erfahrungen, seine methodischen Kompetenzen und sein Fachwissen bei. Es entstehen ein vergrößerter Wissenspool und eine hohe Lösungskompetenz.

Mitarbeiter für Design Thinking Teams brauchen die Fähigkeit zur Innovation

Fundiertes fachliches Expertenwissen ist unverzichtbar für die Mitarbeit in Design Thinking Teams. Doch noch wichtiger ist die Haltung, sich für andere Menschen, für andere Disziplinen und für die Umwelt zu öffnen - und bestehende Lösungen auch in Frage zu stellen. Der positiven Einstellung zur Innovation und der Fähigkeit zu kommunizieren kommt ein hoher Stellenwert zu. Diese Einstellung der Offenheit und die Kommunikationskompetenz lassen sich gezielt fördern. Auch die Fähigkeit, eine gemeinschaftliche Denk- und Arbeitskultur aufzubauen, lässt sich entwickeln.

Die Grundlagen des Design Thinking Prozesses

Beim Design Thinking arbeitet das Team unter optimierten Bedingungen. Flexible räumliche Gegebenheiten fördern das kreative Schaffen. Austausch und Rückzug, transparentes Übermitteln von Arbeitsergebnissen und professionelle Visualisierungsmöglichkeiten gehören mit dazu. "Kreativ werden" wird hier wörtlich genommen: Malen, basteln, bauen - alles ist erlaubt.

Der Prozess gestaltet sich in folgenden Phasen:

  • Ein empathisches Verständnis für die Kunden und ihre Situation wird entwickelt, oft mithilfe von persönlichen Einblicken in die Lebenswelt der Nutzer.
  • Die Zielgruppe wird exakt beobachtet und befragt.
  • Der gemeinsame Wissensstand wird ausgetauscht, Ideen werden assoziativ generiert und strukturiert. Diese Phase der Inspiration führt oft zu überraschenden Lösungsansätzen.
  • Die praxistauglichen Ideen werden ausgewählt. Für einen Test entstehen Prototypen. Visualisierungsformen wie Konstruktionen oder Collagen machen die Ideen anfassbar und erfahrbar.
  • Mit der Zielgruppe erfolgt ein offener Dialog - das "Testing", durch ein direktes Feedback der Nutzer entstehen weitere Ansatzpunkte zur Optimierung und für Alternativen.

Produkt-Prototypen werden vom Kunden bewertet noch bevor große Investitionen in der Entwicklung getätigt werden. Zwischen allen Schritten sind stetige Rückkoppelungen installiert, um bei der Entwicklung dicht am Nutzer zu bleiben und um praxisnahe Ergebnisse zu erzielen.

 

Fazit:

Design Thinking ist ein Mindset und ein effektives Konzept zur Entwicklung kreativer Lösungen. Hierbei geht es um Perspektivenwechsel, um Achtsamkeit gegenüber der Außenwelt und um Vertrauen in die eigene Lösungsfähigkeit. Unternehmen tun gerade auch unter dem Gesichtspunkt der fortschreitenden Digitalisierung gut daran, ihre Mitarbeiter zu fördern, um sie für diese kreativen Prozesse des Design Thinking fit zu machen.

 

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