Allgemeine Geschäftsbedingungen

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Allgemeines

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") der CONTUR GmbH, Großer Kolonnenweg 23, 30163 Hannover, (nachfolgend "CONTUR"), gelten für alle Verträge über die Buchung und Durchführung von Seminaren und Weiterbildungsveranstaltungen, die ein Unternehmer (nachfolgend "Auftraggeber") mit CONTUR abschließt.

Die Angebote der CONTUR richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (jede natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt). CONTUR wird zur Überprüfung der Unternehmereigenschaft des Auftraggebers gegebenenfalls Nachweise anfordern.

Von diesen Bedingungen abweichende AGB, die durch den Auftraggeber verwendet werden, erkennt CONTUR – vorbehaltlich einer ausdrücklichen Zustimmung – nicht an.

CONTUR ist berechtigt, diese AGB unter Einhaltung einer angemessenen Frist zu ändern. Auftraggeber werden hierüber per E-Mail benachrichtigt. Wenn der Auftraggeber nicht innerhalb der in der Änderungsmitteilung gesetzten Frist widerspricht, gilt seine Zustimmung zur Änderung als erteilt.

 

Anmeldung und Vertragsschluss

Die auf der Online-Plattform oder in den Broschüren vorgestellten Seminare und Weiterbildungsveranstaltungen stellen keine verbindlichen Angebote dar, sondern dienen zur Abgabe eines verbindlichen Angebots bezüglich der Teilnahme an einem Seminar oder an einer Weiterbildungsveranstaltung (Anmeldung). Die Anmeldung hat unter Angabe von Vor- und Zunamen und weiterer Kontaktdaten des Auftraggebers, seiner Firma, seiner Funktion und Abteilung im Unternehmen sowie der Rechnungsanschrift zu erfolgen. Sämtliche Anmeldungen sind verbindlich, sobald sie per Fax, Post, Online oder E-Mail bei CONTUR eingegangen sind. CONTUR kann das Angebot innerhalb von zwei Werktagen per Post, per E-Mail oder per Fax annehmen. Erst mit der Annahme durch CONTUR kommt ein Vertrag zustande. Anmeldungen werden grundsätzlich in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Der Auftraggeber erhält von CONTUR im Zuge der Annahme eine Buchungsbestätigung sowie rechtzeitig vor Seminarbeginn detaillierte Informationen zu Seminarzeiten und Seminarort.

Die Bestellung von maßgeschneiderten Seminaren/Programmen sowie von anderen Beratungsleistungen erfolgt auf dem Bestellformular, das dem entsprechenden Angebot beigefügt ist. Der Auftraggeber erhält von CONTUR eine Auftragsbestätigung.

Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden in der Regel per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Auftraggeber hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die von CONTUR versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Auftraggeber bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle von CONTUR oder mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten E-Mails zugestellt werden können.

 

Preise und Zahlungsmodalitäten

Die von CONTUR angegebenen Preise für offene Seminare und Weiterbildungsveranstaltungen gelten pro Teilnehmer und beinhalten grundsätzlich die Seminardurchführung, die Seminarunterlagen sowie Tagungspauschalen (Mittagessen inkl. einem Getränk, zwei Kaffeepausen und bereitgestellte Seminargetränke pro Veranstaltungstag sowie Abendessen inkl. eines Getränkes an den Übernachtungstagen). Ausnahmen und Abweichungen werden im Rahmen der jeweiligen Veranstaltungsbeschreibung gesondert gekennzeichnet. Preise für individuell vereinbarte Veranstaltungen werden entsprechend individuell vereinbart. Sämtliche Preise verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer.

Sofern keine abweichenden Zahlungsmodalitäten vereinbart werden, erfolgt die Rechnungstellung an den Auftraggeber durch CONTUR grundsätzlich 14 Tage vor Seminarbeginn; bei modularen Reihen 14 Tage vor Beginn der ersten Veranstaltung. Der Rechnungsbetrag ist binnen 14 Tagen ohne Abzug fällig.

Bei Zahlungen in Ländern außerhalb der Europäischen Union können im Einzelfall weitere Kosten anfallen, die CONTUR nicht zu vertreten hat und die vom Auftraggeber zu tragen sind. Hierzu zählen beispielsweise Kosten für die Geldübermittlung durch Kreditinstitute (z.B. Überweisungsgebühren, Wechselkursgebühren).

 

Tagungsräume / Hotelreservierungen

Sämtliche Veranstaltungen finden entweder in unseren Schulungsräumen oder in geeigneten Hotels im Umkreis (bis zu 150 km) des jeweiligen CONTUR-Standorts statt.

CONTUR übernimmt auf Wunsch Hotelreservierungen namens im Auftrag des Auftraggebers für offene Seminare und Weiterbildungsveranstaltungen. An den jeweiligen Beherbergungsverträgen ist CONTUR in der Regel nicht beteiligt. Die Kosten für Übernachtung/Frühstück hat der Auftraggeber am Abreisetag direkt im Hotel zu begleichen. Das Vorgehen für individuell vereinbarte Veranstaltungen wird individuell festgelegt.

 

Stornierung/Umbuchung durch den Auftraggeber

Sofern nichts anderes vereinbart wurde, kann der Auftraggeber seine Anmeldung bis zu 22 Tagen vor dem Seminartermin kostenfrei stornieren. Wird die Anmeldung zu einem späteren Zeitpunkt oder überhaupt nicht storniert, wird die Seminargebühr in vollem Umfang fällig. Arbeitsunfähigkeit oder Krankheit entbinden nicht von der Zahlungsverpflichtung. Dem Auftraggeber steht es jedoch frei, einen Ersatzteilnehmer zu benennen.

Der Auftraggeber kann den gebuchten Veranstaltungstermin – je nach Verfügbarkeit – jederzeit auf einen anderen Termin oder eine andere Veranstaltung umbuchen. Die Umbuchung ist hat schriftlich zu erfolgen und ist nur einmalig möglich. Für Umbuchungen erhebt CONTUR eine Bearbeitungsgebühr von 50,00 EUR zzgl. MwSt.

Stornierungsfristen und Umbuchungsmodalitäten für individuell vereinbarte Veranstaltungen werden entsprechend individuell vereinbart.

 

Absage von Veranstaltungen

CONTUR behält sich das Recht vor, Veranstaltungen bei zu geringer Nachfrage, Unterbelegung, Ausfall des Dozenten oder aus anderen Gründen zu verschieben, abzusagen oder zu verkürzen. Sollten die im Programm aufgeführten Referenten aus unvorhergesehenen Gründen verhindert sein, behält sich CONTUR den Einsatz eines gleichwertigen Referenten vor.

Im Falle nicht zu vertretender Unmöglichkeiten auf Grund von höherer Gewalt, ist CONTUR berechtigt, die geschuldeten Leistungen zu einem neu zu benennenden Termin nachzuholen bzw. Fachtrainer und Sonderfachleute mit der Erfüllung zu beauftragen. CONTUR verpflichtet sich, das eingetretene Leistungshindernis dem Auftraggeber unverzüglich anzuzeigen.

 

Eigenwerbung und Erwähnungsrecht

Der Auftraggeber erteilt CONTUR die Erlaubnis, die Geschäftsbeziehung in angemessener Weise öffentlich darzustellen. Insbesondere ist CONTUR dazu berechtigt, mit der Geschäftsbeziehung zu dem Auftraggeber zu werben.

 

Haftungsbegrenzung

CONTUR haftet gegenüber dem Auftraggeber aus allen vertraglichen, vertragsähnlichen und gesetzlichen, auch deliktischen Ansprüchen auf Schadens- und Aufwendungsersatz wie folgt:

CONTUR haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt

  • bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,
  • bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
  • aufgrund eines Garantieversprechens, soweit diesbezüglich nichts anderes geregelt ist,
  • aufgrund zwingender Haftung wie etwa nach dem Produkthaftungsgesetz.

 Verletzt CONTUR fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht gemäß vorstehender Ziffer unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag CONTUR nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf.

Im Übrigen ist eine Haftung der CONTUR ausgeschlossen.

Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung der CONTUR für Erfüllungsgehilfen und gesetzliche Vertreter.

 

Verschwiegenheit

Der Auftraggeber verpflichtet sich, über alle ihm bekannt gewordenen oder bekannt werdenden geschäftlichen oder betrieblichen Angelegenheiten sowie als vertraulich bezeichnete oder aufgrund sonstiger Umstände erkennbar als vertraulich zu behandelnde Informationen – natürlich auch über das Ende des Auftragsverhältnisses hinaus – strengstes Stillschweigen zu bewahren. Der Auftraggeber ist von der Geheimhaltungspflicht entbunden, soweit er gesetzlich zur Offenlegung der Informationen verpflichtet ist. Skripten, Flip Chart-Protokolle und andere Informationen dürfen nicht ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis kopiert oder an Dritte weitergegeben werden.

 

Gleichbehandlung

Im Sinne einer leichteren Lesbarkeit sind die verwendeten Begriffe, Bezeichnungen und Funktionstitel teilweise nur in einer geschlechtsspezifischen Formulierung ausgeführt. Im Sinne des Gleichbehandlungsgrundsatzes meinen wir bei allen Formulierungen immer Damen und Herren. Selbstverständlich stehen alle Veranstaltungen beiden Geschlechtern gleichermaßen offen.

 

Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Die zwischen den Parteien geschlossenen Verträge unterliegen dem materiellen Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Sofern der Vertragspartner Kaufmann ist, oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, vereinbaren die Parteien für sämtliche Streitigkeiten Hannover als Gerichtsstand.

Sollten Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt.

 

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