Multikulturelle Zusammenarbeit in der Produktion

Multikulturelle Teams führen @ Shopfloor
Sensibilisieren und gemeinsame Strategien entwickeln, um effektiv zu kommunizieren und multikulturelle Teams mit Mitarbeiter:innen, aus unterschiedlichen Kulturen, erfolgreich zu führen.
CONTUR mexico-group
Elektrotechnik Chip

Unser Kunde

Unser Kunde, ist ein familiengeführtes Unternehmen aus der Elektrotechnik und steht für Innovation, Qualität und Präzision. Er produziert an mehreren Standorten in Deutschland, Nordamerika und China.

Im Laufe der über 90-jährigen Geschichte hat es sich mit über 2.000 Mitarbeitenden zu einem innovativen und stabilen Anbieter in seiner Branche entwickelt.

Ausgangslage

Im Zuge einer Mitarbeiterbefragung an den deutschen Standorten, wurde deutlich, dass sich die Schichtleiter:innen Unterstützung bei der Führung ihrer multikulturell zusammengesetzten Teams in der Produktion wünschten. In der Zusammenarbeit von Mitarbeiter:innen aus vielen Nationen führten Sprachbarrieren und unterschiedliche kulturelle Prägungen zu Konflikten und „Grüppchenbildung“. Die hatte einen negativen Einfluss auf die Firmenkultur und die Produktionsergebnisse.

Ziel war es, die Schichtleiter:innen für die Unterschiedlichkeit von Menschen sowie Kulturen zu sensibilisieren und gemeinsam Strategien zu entwickeln, effektiv zu kommunizieren und ihre multikulturellen Teams erfolgreich zu führen. Dabei sollte besonderer Fokus auf die wichtigsten kulturellen Einflussfaktoren und die eigene kulturelle Prägung gelegt werden. Die Schichtleiter:innen sollten für sich erkennen, wie sie in ihrer Rolle als Führungskraft Einfluss auf Gruppendynamiken im interkulturellen Kontext nehmen können.

Die Auftraggeber und CONTUR waren sich darüber einig, dass im Rahmen des Trainings gemeinsam an konkreten Problemfällen gearbeitet werden sollte, um individuelle Lösungen zu entwickeln. Der kollegiale Austausch im Training sollte außerdem dazu führen, die Vernetzung unter den Schichtleiter:innen auch über die Trainingstage hinaus zu verstärken, um auch zukünftig über Problemfälle sprechen zu können und „best practices“ zu teilen.

In einer ersten Runde wurden, gemeinsam mit dem Management, die Haltung des Unternehmens zur Ausgangssituation definiert und die sich daraus ableitenden Rahmenbedingungen operationalisiert.

Anschließend wurde mit den Schichtleiter:innen an 2-tägigen Veranstaltungen, in Großgruppen gearbeitet, um auch eine Diversität in der Trainingssituation spürbar zu machen.

Ziele

Anhand der folgenden Ziele und Anforderungen entwickelte CONTUR das Programm:

Die Teilnehmer:innen…

  • …reflektieren, wie sie in ihrer Rolle als Führungskraft Einfluss auf Gruppendynamiken im interkulturellen Kontext nehmen
  • …kennen die für sie wichtigsten kulturellen Einflussfaktoren und reflektieren ihre eigene kulturelle Prägung
  • …kennen den Einfluss von Kultur auf Kommunikation und lernen, effektiv im interkulturellen Kontext zu kommunizieren
  • …entwickeln und erarbeiten individuelle Lösungen für ihre konkreten Problemfälle und Anwendungsfelder anhand der gegebenen Rahmenbedingungen

Mit 62 Führungskräften in 3 großen Gruppen zum Erleben von Unterschieden

Kollegiale Beratung, theoretische Impulse, Übungen und Reflexionen

Interaktiv und abwechslungsreich begleitet durch ein Trainertandem

Ergebnis

Die 62 Schichtleiter:innen wurden innerhalb von zwei Monaten an drei Terminen in Gruppen von 18-22 Teilnehmern trainiert. Um intensiv in den großen Gruppen zu arbeiten, wurden zwei Trainer als Tandem eingesetzt. Diese verfügten über fundiertes Hintergrundwissen zum Produktionsumfeld und Interkulturalität. So wurde die Praxisnähe sichergestellt und die Anwendung der neuen Impulse in die Arbeitsrealität im gewerblichen Umfeld ermöglicht. Durch die Elemente der kollegialen Beratung im Training wurde die Vernetzung der Schichtleiter:innen untereinander noch weiter verstärkt, so dass auch nach den Maßnahmen die Möglichkeit des gemeinsamen Austausches weiter genutzt wurde.

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